IDM Superbike

IDM Zolder 2017 – Qualifyings der IDM Superbike 1000

IDM Zolder 2017 - Tag 1 - die Ergebnisse der freien Trainings aller Klassen
Aktuell in der IDM Superbike 1000 eine Macht - Markus Reiterberger ist nicht nur in seinem "Familien-Team" wieder glücklich und siegfähig, er liebt auch den belgischen Kurs | © FW-Fotografie & Design // Foto Felix Wiessmann

Markus Reiterberger bleibt der Dominator in der IDM Superbike Saison 2017. Im zweiten Qualifying konnte er seine Zeit von gestern nochmals um 0,5 Sekunden nach unten schrauben und sicherte sich damit souverän die Pole-Position für die morgigen zwei Rennen im belgischen Zolder.

Auch sein niederländischer Teamkollege Danny de Boer vom Van Zon-Remeha-BMW Superbike Team konnte sich im QP2 nochmals deutlich verbessern und kam der 1:31.7 von Reit21 am nächsten. Ihn trennen am Ende lediglich 0.369 Sekunden vom Platz an der Sonne. Auf Platz 3 und damit ebenfalls in Startreihe 1 konnte sich Stefan Kerschbaumer vom Team MPB auf seiner Yamaha YZF-R1M platzieren.

Jan Halbich, der sich gestern mit seiner brandneuen Honda CBR 1000 RR SP auf den starken Platz 4 fahren konnte, gelang im QP2 keine Zeitverbesserung mehr. Seine Zeit von gestern reichte dem HRP Racing Promotion-Piloten aber für den starken Startplatz 4, auch wenn Jan Bühn (Van Zon-Remeha-BMW) ihm bis auf 19 Tausendstel auf die Pelle rückte.

Die Plätze 6-12 belegen Dominic Schmitter (HPC Power Suzuki), Florian Alt (Yamaha MGM), der leider nach 11 Minuten stürzte und im QP2 keine Zeitverbesserung schaffte, Luca Grünwald (Suzuki Stoneline Mayer), Dominic Vincon (BMW Stilgenbauer), Vincent Lonbois (Herpigny Motors BMW), Arnaud Friedrich (Van Zon-Remeha-BMW) und Pepijn Bijsterbosch (SWPN Yamaha).

Enttäuschend verliefen die Qualifying-Sessions für Bastien Mackels, den belgischen Lokalmatador im Team Yamaha MGM. Bereits gestern von technischen Problemen geplagt und daher nur mit wenigen Runden, hatte er heute bei der Ausfahrt in der Pitlane eine Kollision mit einem anderen Fahrer, den er bei seiner Boxenausfahrt wohl schlicht übersehen hat. Eine absolute „Premiere“ in der IDM, die es so besser auch nicht nochmals geben sollte. Bastien kostete das die ersten 15 Minuten des QP2 – denn seine R1M musste vom Team erst einmal wieder in fahrbereiten Zustand gebracht werden. Zwar konnte er danach seine Zeit noch minimal verbessern, es langte am Ende aber nur für Platz 13.
Ganz sicher nicht das, was Bastien und Yamaha MGM sich erwartet haben dürften. Zolder scheint einfach kein gutes Pflaster für das Team um Michael Galinski zu sein. Auch in den letzten beiden Jahren war MGM hier immer mit mehr oder weniger großen Problemen behaftet und sprichwörtlich vom Pech verfolgt.

Marc Moser (Triple M Racing), sonst in der STK1000 EM unterwegs, dürfte sich seinen Auftritt innerhalb der IDM auch anders bzw. „besser“ vorgestellt haben. Am Ende steht er mit seiner Kawasaki ZX10-R nur auf P18 und verliert auf den Pole-Mann über 3 Sekunden.

Leider auch mit massiven technischen Problemen belastet war Sarah Heide. Die einzige Frau im Feld – am Nürburgring immerhin noch um Platz 24-26 unterwegs – konnte im QP1 keine einzige Runde drehen und verpasste so also 30 Minuten Fahrpraxis auf der anspruchsvollen Strecke und mit der neuen 1.000er Suzi.
Heute gehörte sie dann zwar mit 13 gezeiteten Runden zu den fleissigsten unter den SBK1000 Piloten, ihre 1:39.5 reichen am Ende aber leider nur für den 30. und letzten Startplatz.

Hier findet ihr das kombinierte Endergebnis von QP1+QP2 als PDF-Datei

Über den Autor

Andreas Weinand

Kommunikationswirt & Fotograf mit einem Hang zu Pixelschubserei und Buchstabenverdrehung. Als Quelltextversteher auch für die Technik hier verantwortlich. Seit 2013 vermehrt im Paddock und an Strecken nationaler wie internationaler Rennserien als Motorsportfotograf anzutreffen.

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