IDM Superbike

Vorzeitiges Saison-Aus für Sarah Heide nach ihrem unglücklichen Fahrrad-Sturz in Assen

IDM Aus für Sarah Heide nach ihrem unglücklichen Sturz mit dem Fahrrad
Die IDM-Saision 2017 ist für Sarah Heide nach dem unglücklichen Sturz mit dem Fahrrad gelaufen. Meniskus & Kreuzbandriss lautet die niederschmetternde Diagnose, Knie-OP noch am Donnerstag | © Andreas Weinand // www.aow-fotografie.de

Alles Daumen drücken kam leider – nach dem Sturz mit dem Fahrrad – zu spät. Nach der eingehenden Untersuchung in einer orthopädischen Spezialklinik in der Nähe von Stuttgart steht fest, dass der unglückliche Sturz am Freitagabend nicht nur eine rausgesprungene Kniescheibe zur Folge hatte sondern auch Kreuzband und Meniskus von Sarah gerissen sind.

Um Folgeschäden und ein erhöhtes Verletzungsrisiko zu vermeiden, hat man sich im Team Laux für die von den Ärzten angeratene Knie-OP entschieden, die an diesem Donnerstag durchgeführt wird. Danach sind dann 10-12 Wochen „Ruhe“ bzw. Reha angesagt, die IDM Saison 2017 ist also für Sarah definitiv gelaufen.
Ein bitterer Rückschlag für sie und das Projekt „IDM Superbike“ im Team Suzuki Laux.

Zum nächsten Rennen der IDM Superbike 1000, im Rahmen der World-SBK am Lausitzring kommendes Wochenende, wird das Team Suzuki Laux nicht anreisen. Stefan Laux wird Sarah im Wohnmobil zur Klinik fahren & begleiten.

Die zwei danach noch ausstehenden Rennen in Oschersleben sowie in Hockenheim sollen – sofern ein Ersatzfahrer*in gefunden wird – für die weitere Entwicklung der brandneuen Suzuki GSX-R1000 genutzt werden. Sarah wird dann – entsprechenden Heilungs- bzw. Rehaverlauf vorausgesetzt – zu den Wintertests ab Dezember wieder auf das Motorrad steigen, um sich auf ihre Saison 2018 vorzubereiten.

An dieser Stelle die besten Genesungswünschen und ein „Kopf hoch“ (auch wenn ich weiß, dass das derzeit eher verhallt), liebe Sarah. Ich kenne Dich als hochsympathischen Menschen und unfassbar starke Persönlichkeit und bin mir sicher, dass Du auch aus diesem Rückschlag gestärkt zurückkehren wirst.

Über den Autor

Andreas Weinand

Kommunikationswirt & Fotograf mit einem Hang zu Pixelschubserei und Buchstabenverdrehung. Als Quelltextversteher auch für die Technik hier verantwortlich. Seit 2013 vermehrt im Paddock und an Strecken nationaler wie internationaler Rennserien als Motorsportfotograf anzutreffen.

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