IDM

Quo vadis, IDM?

Das Ende der IDM - IVM und Motorrad action-Team beerdigen Deutschlands höchste Rennserie
Das Ende der IDM! Aus den dunklen Wolken, die in dieser Saison über der IDM schwebten, ist heute traurige Gewissheit geworden...

Normalerweise gibt es von mir ja eher viele Fotos und lustige Bildbeschreibungen zu sehen – normal bei einem Fotografen, gell? Aber wie auch jeder weiß, der mich kennt, liegt mir die Superbike*IDM als Serie wirklich sehr am Herzen. Ich habe sie in den 3 Jahren, die ich als Fotograf bei den Rennen an der Strecke sein durfte, einfach lieben und schätzen gelernt, viele neue und sehr tolle Menschen getroffen die zu Freunden wurden und halte sie auch sportlich für eine der besten nationalen Serien, die es in Europa so gibt.

Natürlich kann man anmerken, dass eine BSB viel mehr Zuschauer und auch attraktivere Rennen hat. Das liegt aber nicht am „Niveau“ der Fahrer, sondern auch an unfassbar tollen Strecken auf der Insel, von denen wir hier in Deutschland wirklich nur träumen können. An „Crazy Fans“, die den Motorsport wirklich auch noch (aus-)leben und sich für ihn sowie auch den Letztplatzierten in einem Rennen begeistern (was uns „immer nörgelnden Deutschen“ manchmal mehr als ab geht) und nicht zuletzt an einem recht homogenen Fahrerfeld sowie einem ganz anderen technischen Reglement, welches aber auch deutlich weiter weg von der World-SBK ist.

Nach einem Jahr im „Inner-Circle“ – sprich als freiberuflicher Serienfotograf für den ausgeschiedenen Promoter MotorEvents – kann ich auch deren Engagement, die Arbeit aller Beteiligten dort im Team sowie deren finanziellen Einsatz halbwegs beurteilen – und kann nur immer wieder sagen: Chapeau! …und Danke für vier Jahre tolle und aufopferungsvolle Arbeit!

Aber das war „gestern“ und wir alle fragen uns nun, wie es denn wohl weiter geht. Nichts Genaues weiß man nicht – das ist natürlich auch bei mir der Fall, denn ich erfahre auch nicht mehr als jeder andere Unbeteiligte was da hinter den Kulissen evtl. gerade besprochen, geplant oder vereinbart wird.

Was ich aber – eben aus purem Interesse – mache, ist viele kleine Infos an den unterschiedlichsten Ecken im Netz „aufsammeln“. Und manchmal ergibt sich aus vielen kleinen Puzzleteilen dann ja auch ein halbwegs stimmiges Gesamtbild – auch wenn hier und da noch ein paar Teilchen fehlen sollten.

Über den Autor

Andreas Weinand

Kommunikationswirt & Fotograf mit einem Hang zu Pixelschubserei und Buchstabenverdrehung. Als Quelltextversteher auch für die Technik hier verantwortlich. Seit 2013 vermehrt im Paddock und an Strecken nationaler wie internationaler Rennserien als Motorsportfotograf anzutreffen.

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